Schütze, Herr den Templerorden!

Jetzt und heute und auch morgen!

Mach uns für den Kampf bereit,
in dem großen Widerstreit!

Segne unsere Ritterschaft!

Gib ihr Tapferkeit und Kraft!

Hilf, dass wir deine Schätze schützen:
Wort und Sakrament, die wir besitzen!

Führ' uns! Ist der Weg auch steil.

Bis wir erben all das Heil!

AMEN
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Non Nobis Domine, Non Nobis, Sed Nomini Tuo Da Gloriam

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Lebendiger Gott, wahrlich du Gott der Lebenden, nicht der Toten!

„Memento mori!"

Gedenke des Todes!
Wahrlich ein ebenso trauriger, wie lebensbejahender Imperativ!

Gerade im „Totenmonat" November gedenken und erinnern wir uns nicht nur der Toten,
was nicht bedeuten möge, dass wir es nur im November tun,
sondern Totengedenken heißt gerade Lebenswürdigung!

„Bei allem, was du tust, denk an das Ende,
so wirst du niemals sündigen!"
Jesus Sirach 7, 36

Mag dieser Rat auch allzu „optimistisch" sein,
denn obwohl ich mir meines Todes gewiss bin,
vermeide ich die Sünde nicht,
dennoch aber ist er von tiefer Weisheit geprägt.

Denn er will uns bewusst machen, dass wir das Leben in jedem Moment würdigen!

Gerade mit der Abnahme des Jahres,
in den letzten Monaten und Wochen des Jahres,
hören und sagen wir es unzählige Male:
„Wo ist nur das Jahr geblieben?"

Die Psychologie der Entspannung gibt uns zwei gute Ratschläge:
Wenn ich mich über etwas aufrege, ob selbst- oder fremdverschuldet, soll ich mich fragen:
Rege ich mich in einem Jahr auch noch darüber auf? Ist es dann noch von Gewicht?
Wenn nicht, was rege ich mich auf?

Und die zweite, vielleicht noch wesentlichere Frage:
Wenn das heute der letzte Tag meines Lebens wäre,
würde ich genau so handeln oder reagieren?
Wenn nicht, dann ist diese Handlung sicherlich falsch!

Manchmal weiß ich nicht so recht, du Gott der Ewigkeit,
ob es mich mit vertrauender Gelassenheit oder mir furchtsamen Erschrecken erfüllt,
dass du allein mein „Ende" kennst!

Das hängt eben davon ab, mit welchem Maß an dankbarer Intensität ich mein Leben lebe,
oder aber die Zeit „vergeude".

Für die Zeit des irdischen Pilgerns jedenfalls schenke mir in allem das rechte Maß:
Nicht zu tief im Sinne von falscher Unterwürfigkeit!
Nicht zu hoch im Sinne von Hochmut!
Nicht zu breit im Sinne von Verzettelung!
Nicht zu lang im Sinne von Vergeudung!

Schlicht in Demut im Sinne von Dankbarkeit für jeden Moment,
in dem ich Liebe schenke und Liebe erfahre!

AMEN